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http://myblog.de/yeahwhatever

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Hallo...

Zum Titel...

"yeah Whatever ..."

ist wohl der Ausspruch mit der man die Einstellung unserer Generation bzw. Gesellschaft zu so ziemlich allem was ihr nicht grade im Fernsehen, mal in der Schule oder auf nem Alkohol oder THC bedingtem Gefühlsausbruch vor Augen geführt wird, beschreiben kann. Bzw. wie es ein Reporter im Film Hotel Ruanda benennt: "Wenn die Leute das hier (den Genozid der Hutu an den Tutsi) im Fernsehen sehen werden sie sagen: "Ach wie schrecklich" und dann weiter zu Abend essen." Soweit ich das erblicken kann geht das bloss nicht nur hier im Kaff Herford so sondern selbst bei Möchtegernintellektuellenstudenten sei es in Münster oder London. k.a. ob ich auch nur so nen Pseudoweltverbesserer bin, jedenfalls ist nen Blog nen gutes Mittel seine scheinbar uninteressanten Gedanken zu "Papier" zu bringen und mit ihnen nicht nur seine (realen) Mitmenschen zu nerven ...

21.7.06 20:44


Ruanda

Zu dem im ersten Eintrag kurz erwähntem Thema Ruanda:

Ich hatte neulich auf dem Frankfurter Flughafen die große Ehre mich mit einem Mann aus Ruanda zu unterhalten, welcher den Freund, mit dem ich dort wartete, wohl aus Langeweilie wegen des Fußballspiels auf dessen PSP ansprach. Zwar sind meine Französischkentnisse nicht gerade die besten, aber mir wurde eine typische Afrikanische Flüchtlingsgeschichte erzählt, die der der neulich groß im Spiegel (fragwürdiger Titel: Ansturm der Armen (26/2006)) in nichts nach stand. Bei dem was dort auf einen zukommt ist es schwer überhaupt zu antworten, was nützen dort Begriffe wie Solidarität, Mitgefühl gar der "Liebe" bei einem Menschen der miterleben musste wie neben ihm Menschen starben, nur weil sie aus dem von uns Europäern, durch unseren immer noch anhaltenden Kolonianismus, geschaffenem Elend zu fliehen gezwungen waren um das Überleben ihrer Famillien zu sichern. Wenn einem von diesem Menschen auch noch eine Art unterwürfiger Respekt entgegengebracht wird nur weil man Europäer weiß ist, fragt man sich doch wirklich welche Existenzberechtigung das Leben des "Weißen Mannes" (das eigene eingeschlossen) noch hat.

Im Übrigen war dieser Mann auch noch ein Tutsi, eine Volksgruppe welche sich kaum von der Mehrheit der Hutu unterschied, bis die belgischen Kolonialherren die Tutsi zur herrschenden Klasse ernannte und so den Boden für gegenseitiger Abneigung bis hin zum Hass schufen, welcher nach dem Sturz des Tutsi-Königs 1959 zu anhaltenden Spannungen führte und schließlich 1994 im Genozid mündete welcher unter internationalem "Wegsehem" (irgendwo kennt man das ja grad her) 800.000 Menschen das Leben kostete.

21.7.06 21:26


(fast) ohne kommentar

grad durch Zufall entdeckt:

www.junge-konservative.de

jung und konservativ ist wie:

  • Amerika und Demokratie
  • Stalin und Kommunismus
  • Christentum und Toleranz
  • .......

oder einfach nur traurig....

 

22.7.06 16:25


seltsam...

Als ich gestern über die Autobahn in Schleswig-Holstein fuhr sind mir an Brücken, die über die Autobahn führten, Plakate aufgefallen auf denen "Rechts Fahren" stand, was so allein gesehen ja noch Sinn macht besonders weil auf der Linken Seite des Plakates ein Autosymbol abgebildet war. Dann fiel mir bloss auf das auf der Rechten Seite eine wehende Schwarz-Weiss-Rote Flagge abgebildet war. Was soll dies bitte bedeuten? Zwar könnte es ja prinzipiell eine Aktion einer Rechten Gruppe sein, aber das passt nicht da es auch solche Plakate mit anderen Verkehrshinweisen gab die genauso aussahen. So kann ich nur schlussfolgern dass dies das Ergebnis äußerster Dummheit und Pietätlosigkeit ist, was aber durch die Carstensenregierung allerdings auch nicht sonderlich verwunderlich wäre.

 

Hat mich übrigens nen bisschen an die CDU Wahlplakate "Man regiert nicht mit Links" der Europawahl erinnert...

24.7.06 23:46





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